Blog rund ums Lernen


Hier schreiben wir nicht nur über Neuerungen auf der Webseite, sondern tauschen Gedanken aus und stellen weitere coole Webseiten vor.


8. Februar 2006

Heute möchte ich kurz ein Buch vorstellen: Die Analphabetin von Agota Kristof. Frau Kristof ist eine Autorin, die im Jahr 1956 während der ungarischen Revolution geflohen ist, in die Westschweiz.

Das Buch, man sollte vielleicht Büchlein sagen, ist eine Autobiographie. Agota Kristof erzählt hier also über ihr Leben. Wie ihre Kindheit verlaufen ist, wie sie zum Schreiben kam und vieles mehr. Dabei beschreibt sie auch, wie sie in der Schweiz quasi als Analphabetin wieder anfangen musste, eine Sprache und deren Alphabet zu lernen, weil das Ungarische eine phonetische Schrift hat und das Französische überhaupt nicht.

Das Buch und das Schicksal dieser Frau hat mich sehr bewegt. Zeigt es auf, wie viele Flüchtlinge ihr Gastland erleben können. Agota Kristof schreibt:«Wie wäre mein Leben gewesen, wenn ich mein Land nicht verlassen hätte? Härter, ärmlicher, denke ich, aber auch weniger einsam, weniger zerrissen, vielleicht glücklich.»

Kaufen kann man das Buch «Die Analphabetin (Autobiographische Erzählung)» bei amazon.de oder books.ch


6. Februar 2006

Ein sehr interessantes Interview über die Macht von Suchmaschinen und wie sie die Welt verändert haben, findet man auf dieser Webseite. Auf die Seite aufmerksam wurde ich durch den Zeit-Online-Artikel.

Herr Glaser zeigt im Interview auf, wodurch sich Journalismus von Recherchieren unterscheidet.

Sehr interessant finde ich folgende Aussage:
«Bei Google gibt es nur zwei Modi: ‹zu wenig› und ‹zu viel›.» Ich sage hierzu, dass es oftmals sogar beides zutrifft: Zu viele Suchresultate und zu wenig Information für die Zeit, die man aufgewendet hat. Aus diesem Grund sollte man sich gut überlegen, was für Suchwörter man eintippt und wie man die Suche noch besser einschränken kann.

Sehr treffend formuliert Herr Glaser, dass man oftmals ganz interessante Dinge findet, die man eigentlich gar nicht gesucht hat.

Der Text ist sehr empfehlenswert. Ausserdem findet man auf der Seite webwatching.info noch viele andere interessante Interviews.


4. Februar 2006

Auch für den Sportunterricht findet man einige Webseiten. Als Ausgangspunkt dienen sportunterricht.de und sportunterricht.ch. Diese Portale bieten eine grosse Linksammlung, Unterrichts-Ideen und Tipps. Weiterlesen »


3. Februar 2006

Dies ist die vierte Ausgabe von «Suchmaschinen-Spezial». Bei dieser Serie handelt es sich um Tests von verschiedenen Suchmaschinen mit Vergleichen und Anleitungen.

Weshalb soll man überhaupt eine andere Suchmaschine als Google benützen? Diese Frage hast du dir vielleicht schon gestellt, währenddem du einen der ersten Teile von «Suchmaschinen-Spezial» gelesen hast. Dazu gibt es verschiedene einleuchtende Antworten, die ich in dieser Folge kurz erläutern möchte.

Der naheliegendste Grund ist sicherlich, dass es Suchmaschinen gibt, die sich auf ein Gebiet spezialisieren (vgl beispielsweise Suchmaschine für Kinder). Durch eine Spezialisierung können diese Suchmaschinen die Anforderungen besser erfüllen. Um wieder auf das Beispiel der Suchmaschine zurückzukommen: Diese Suchmaschine kann die Anforderungen an Kinder viel besser erfüllen, weil die Maschine weiss, dass nur Kinder ihre Seite besuchen sollen. Sie kann dann gezielt die Nachrichten ausfiltern, die für Kinder geeignet sind.

Der zweite Grund, eine alternative Suchmaschine zu benützen ist natürlich, dass man kein «Wissensmonopol» haben möchte. Man will also nicht von Google abhängig sein. Du kannst dir ja selber überlegen, was es bedeuten würde, wenn alle Informationen, die du hast nur noch von einer Quelle kommen würden. Diese Quelle wäre dann sehr mächtig, weil sie bestimmen kann, was du wissen kannst beziehungsweise was du weisst. In letzter Zeit gab es einigen Aufruhr um Google, weil sie in China tausenden von Benutzern den Zugriff auf gewisse Internetseiten verwehren (vgl. Googleblog der Zeit-Zeitung). Das heisst also, diese Menschen dürfen und können diese Seiten in ihrem Browser nicht aufrufen (man stelle sich das einmal vor!).


30. Januar 2006

Podcasts sind Sendungen, die dem Radio sehr ähnlich sind, und meistens als MP3-Dateien übers Internet verteilt werden. Für das Hören braucht man also ein Gerät, wie zum Beispiel einen Computer oder einen MP3-Player, um diese Dateien abzuspielen.

Lieferung aus dem Internet

Wie schon oben gesagt, finden die Podcasting-Sendungen den Weg zum Hörer übers Internet. Dabei wird auch – wie bei Blogs – auf die RSS-Technik zurückgegriffen. Mit einem Programm wie iPodder oder iTunes kannst Du Sendungen abonnieren, die dann heruntergeladen werden. Nach dem Runterladen kannst Du die Sendungen mit einem Musikprogramm hören, oder auf einen MP3-Player laden.

Eine Konkurrenz zu herkömmlichem Radio?
Was die Radiosendungen dem Radio voraus haben ist die freie Wahl der Zeit, wann man einen Podcast hören will. In letzter Zeit bieten aber viele Radiosender ihre Sendungen als Podcast an.

Weitere Links:
Podcast-Verzeichnis


27. Januar 2006

Dies ist die dritte Ausgabe von «Suchmaschinen-Spezial». Bei dieser Serie handelt es sich um Tests von verschiedenen Suchmaschinen mit Vergleichen und Anleitungen.

Die «Blinde Kuh» ist eine Suchmaschine, die speziell für Kinder sucht. Es ist aber nicht nur eine Suchmaschine, sondern enthält auch ganz viele Informationen für Kinder. Auf dieser Seite findet man auch ganz tolle Tips für den Umgang mit dem Internet.

Ganz toll an dieser Suchmaschine finde ich die Kategorien, die auf der Startseite anzutreffen sind. So kann man je nach Interesse Internetseiten finden: Ein Artikel, in dem die Philosophie erklärt wird lässt sich so schnell abrufen wie Witze oder nützliche Informationen über Kunst.

Wie die «Blinde Kuh» das Internet durchsucht kannst Du im Suchkurs, der kindgerecht aufbereitet wurde, lernen. Die Suchmaschine hat sogar ihren eigenen Song! Die Suchmaschine richtet sich an Kinder zwischen 9 bis 13 Jahren.

Also viel Spass beim Entdecken des Internets!


25. Januar 2006

Du hast sicherlich schon einmal bemerkt, dass du Sachen, die du gerne machst, viel schneller erledigt hast. Wie du dieses «Phänomen» für schnelleres und effektiveres Aufgabenlösen anwenden kannst, ist Thema dieses Artikels.

Wie könnte man machen, dass man Aufgaben, auf die man keine Lust hat, trotzdem schnell gehen? Eigentlich ein ganz einfacher Tip: Positiv denken! Nun, dies ist allerdings einfacher gesagt als getan. Ich habe mich selbst schon unzählige Male dabei erwischt, wie ich unwillig und nur mühsam Aufgaben gelöst habe. Dabei habe ich aber auch gemerkt, dass die Aufgaben viel schneller gemacht sind mit guter Motivation.

Versuche deshalb doch, Dir einzureden, dass du alles gern machst. Diese «Taktik» wirkt meiner Erfahrung nach Wunder!

Ausserdem hilft es, aufzuschreiben, was zu erledigen ist: Erstelle eine Liste, auf der du alle Hausaufgaben und Lernthemen aufschreibst. Bei der Reihenfolge ist zu beachten, dass du zuerst die Dinge machst, die du nicht so gerne machst. Es wirkt dann wie eine Belohnung, wenn du die nächste Aufgabe machen kannst, die du schon viel lieber machst.

Wenn es dir hilft, kannst du auch daran denken, dass du froh sein solltest um die guten Möglichkeiten, die du in der Schule bekommst. Nicht alle Kinder und Jugendliche haben diese Möglichkeiten!

Berichte doch mit der Kommentarfunktion, wie das Positive Denken beim Hausaufgabenmachen genützt hat!

Weitere Lerntips findest du hier!