Auch Redewendungen kann man im Internet üben. Und zwar auf der Seite der Zwiebelfisch Kolumne (vgl. Blog Eintrag vom 16. August). Na dann, vielleicht findest du ja heraus, wie die Sprichwörter richtig sein sollten. Wikiquote kann dir dabei helfen, zum Sprichwörter-Kenner zu werden.

Die neue Auflage des Brockhaus ist in aller Munde. Die ersten sechs Bände erscheinen in diesem Herbst und Herbst 2006 ist die Sammlung komplett. Sie soll insgesamt 30 Bände beinhalten und auf 24500 Seiten gedruckt werden. Dabei beherbergt ein Druckbogen 32 Seiten und ist so gross wie ein Badehandtuch. Wie bringt man so etwas zustande? Zuerst einmal brauche es 1000 Wissenschaftler, wie die PDF-Broschüre über die Jubiläumsausgabe erzählt. Das Schlussresultat mit seinen 1.70 Metern hält 31000 Fotos und 700 Karten bereit.
Heute lese ich im Stadtblatt eine Kolumne, in der es um den Computer in der Gesellschaft geht. Der Artikel stimmt mich ziemlich nachdenklich, denn die Anita Hofer schreibt, heute wisse man nichts mehr mit sich anzufangen, wenn man nicht am Computer sitzen kann. Manchmal fällt mir auch auf, dass ich meinen Computer zu viel benutze. Nein, klar. Ich muss ihn doch so viel benutzen, sonst geht es viel zu lange, bis er amortisiert ist, dann kann ich weniger schnell einen neuen kaufen.
Ist das nicht totaler Unsinn? Wenn ich mir manchmal am Abend überlege, was ich so gemacht habe am Tag: Lernen und dann am Computer gesessen, Einträge in Internetforen gelesen. Ganz interessant. Hätte ich während dieser Zeit nicht viel interessantere Dinge tun können? Zum Beispiel nach draussen an die frische Luft gehen entspannt oder ein Buch lesen, wo ich noch qualitativ hochwertige Texte finden kann im – Gegensatz zu den wüsten Beschimpfungen, wie ich sie teilweise in den vorher genannten Foren gelesen habe? Ich habe mir jetzt mal vorgenommen, ein Buch pro Woche zu lesen (Diese Woche Clarissa von Stefan Zweig). Und zwar nicht einfach ein Buch, das ich sowieso in der Schule lesen müsste, sondern eines, das ich sonst und für mich selber ausgesucht habe. Mal schauen. Vielleicht erreiche ich ja mein Ziel?
Es lohnt sich, sich zwischendurch mal zu bewegen, wenn man Hausaufgaben macht. Kleine Gymnastikübungen zum Beispiel oder einfach ein bisschen herumlaufen. Bei den Gymnastikübungen sollte man darauf achten, dass man ruhige Bewegungen macht und dass sie auch keine Schmerzen bereiten. Als Beispiele: Armkreisen, Schulterkreisen, Hüftkreisen, und vieles mehr. Dadurch wird nämlich die Durchblutung angeregt, man ist danach wieder viel wacher und dadurch konzentrierter und bereiter zum Aufnehmen von Sachen. Wichtig für die Konzentrationsfähigkeit ist aber auch genug Schlaf.
PS: Dieser Eintrag ist ein Jubiläum dieses Blogs: Bereits fünfzig Einträge zählt es.
Bildschirmhintergrund. So etwas schönes. Ich wechsle ihn gerne. Das heisst mir ist nicht danach, immer denselben zu benützen. Zum Glück bin ich heute auf eine Seite gestossen, wo ich ganz viele Wallpapers, wie die Bildschirmhintergründe auf Englisch heissen, gefunden habe. Es hat wirklich ganz viele. Aber sie sind eingeteilt in verschiedene Kategorien.
Weiters könnte ich ja auch Google oder eine andere Suchmaschine wie Yahoo benutzen, um meinen Arbeitsplatz zu verschönern.
Ich glaube, ab jetzt wechsle ich das Foto auf dem Desktop täglich. Ein bisschen Abwechslung tut ja schliesslich gut (Falls nicht, werde ich davon berichten!). Ich meine aber, der Mensch ist auch so noch genug Gewohnheitstier.
PS: Bevor ich’s vergesse will ich noch fragen, ob ihr noch andere Seiten kennt, wo man Hintergründe herunterladen kann. Ihr könnt es einfach als Kommentar drunterschreiben
Heute habe ich auf Spiegel Online gelesen, dass in einem Gymnasium in Saarlouis nicht mehr die schrille Klingel als Pausengong dienen soll, sondern klassische Musik. Was hältst Du davon? Würdest Du lieber mit klassischer Musik in die Pause gehen statt dem ohrenbetäubenden Klingeln der Glocke?
Zusätzlich gibt es auf der Spiegel Webseite einen Test, um zu prüfen wie gut man sich mit klassischer Musik auskennt. In diesem Quiz kann man kurze Ausschnitte eines Stücks hören und soll nachher aus einer Auswahl von drei Titeln auswählen.
Letzte Woche war ich mit meiner Klasse in Ungarn, genauer gesagt in Szeged, einer Stadt im Südosten Ungarns, ziemlich nahe an der serbischen Grenze. In dieser Stadt pflegt unsere Schule mit der Kőrösy-Schule eine Partnerschaft. Es kommen jährlich zwei ungarische Gastschüler in die Schweiz, um Deutsch zu lernen. Nun hat uns diese ungarische Schule angefragt, einen Klassenaustausch für eine Woche zu machen. Das heisst, wir gehen für eine Woche nach Ungarn und werden dann bei einer Familie untergebracht und umgekehrt kommt die ungarische Klasse in die Schweiz und wir nehmen dann die Schüler in unsere Familien auf.
Dieser Schüleraustausch hat mir sehr gefallen. Wir haben endlich mal miterlebt, wie man in Ungarn lebt. Was mir am Austausch vor allem positiv aufgefallen ist, sind die Beziehungen zu den Familien. Wenn man bei einer Familie untergebracht ist, fühlt man sich weniger als Tourist, sondern vielmehr als Teil der Familie. Auch die Gastfreundschaft der Ungarn hat mich sehr erstaunt. Sie ging sogar soweit, dass sie für uns die Reservation, die man von der Schweiz aus nicht machen konnte aber obligatorisch war, übernahmen.
Ich freue mich schon darauf, dass die Ungarn uns im Dezember besuchen werden und wir ihnen dann zeigen können, wie wir leben.
