Blog rund ums Lernen


Hier schreiben wir nicht nur über Neuerungen auf der Webseite, sondern tauschen Gedanken aus und stellen weitere coole Webseiten vor.


31. März 2006

Dies ist bereits die elfte Ausgabe von «Suchmaschinen-Spezial». Bei dieser Serie handelt es vor allem um Suchstrategien und Tips bei der Verwendung von Suchmaschinen.

Viele Suchmaschinen bieten auch ein Verzeichnis als Zugabe zum Suchfeld an. Für was diese Verzeichnisse sich eignen wirst Du in den nächsten paar Zeilen erfahren.

Als Vorteil der Verzeichnisse empfinde ich die eingeschränkte Zahl von Ergebnissen. Im Gegensatz zum automatischen Index, den die Suchmaschinen mit Hilfe einer «Spinne», die sich durch das Netz quält, erstellen, werden die meisten Verzeichnisse redaktionell erstellt. Das heisst, dass Menschen eine Auswahl aus den Angeboten treffen und sie einem übergeordneten Begriff zuteilen.

Durch diese Einteilung zu verschiedenen Stichworten, die anklickbar sind, lassen sich die Verzeichnisse hervorragend dazu nutzen, sich einen Überblick über die Materie zu machen. Wenn man sich dann ein bisschen ins Thema eingelesen hat, also bereits ein bisschen Ahnung vom Thema hat, kann man schliesslich immer noch die «normale» Suche in der Suchmaschine benutzen.

Ein weiterer Vorteil dieser redaktionellen Betreuung ist, dass der Inhalt sicher einmal begutachtet wurde, bevor dieser in das Verzeichnis aufgenommen wurde. Dies wird leider bei der normalen Suche nicht gemacht.

Auch die Linksammlung in den Fächern von Lernen mit Spass kann als Verzeichnis bezeichnet werden. Findest Du dort schliesslich zu vielen Oberthemen interessante Seiten, die das Fachgebiet näher bezeichnen.

Verzeichnisse:

  • Lernen mit Spass: Fächer
  • Yahoo-Verzeichnis
  • Google-Verzeichnis
  • del.icio.us

  • 29. März 2006

    Im Weblog eines Bioinformatik-Studenten findet sich ein guter Artikel zum Lernen.

    Dieser Artikel beschreibt, wie man effektiv lernt. Zuerst braucht es eine gute Einrichtung am Arbeitsplatz (dazu bei Gelegenheit auch mal aufräumen!), weil eine gute Lernumgebung nicht ablenkt von der eigentlich wichtigen Tätigkeit, des Lernens. Ausserdem sind Pausen und strukturiertes/übersichtliches Arbeiten sehr wichtig.

    Mehr erfährst Du im Bioinformatik Blog.


    26. März 2006

    Panoramabilder, also Allsichtbilder, sind etwas sehr Faszinierendes. Sie sind nicht so einfach herzustellen wie «normale» Bilder und weisen Perspektiven-Verzerrungen auf.

    Bei Panoramabildern oder -photos geht es um Abbildungen mit vergrössertem Blickwinkel. Dabei wird die Wirklichkeit so abgebildet, wie wenn wir eine Rundumansicht hätten. Dabei gibt es verschiedene Arten von Panoramas: Von 180° über 360° bis 380° gibt es alles. Beim 380°-Panorama ist dabei speziell, dass ein Teil des Bildes zwei Mal abgebildet wird. Wenn sich in dieser Zeit etwas wegbewegt hat, sieht man in diesem Bild dann auch die zeitliche Komponente, fast wie bei einem Film.

    Es existieren verschiedene Arten zur Anfertigung von Panoramabildern. Früher wurden sie gemalt. Einige Panoramabilder sind an den Wänden eines runden Hauses gebaut. Ein sehr altes Panoramabild ist das Wocher-Panorama, das die Stadt Thun abbildet. Heute mit digitaler Photographie werden oft mehrere Photos mit Drehung der Kamera gemacht und später am Computer zusammengesetzt.

    Die Seite pano380.de hat sehr viele Panoramaphotos, zum Teil im spannenden 380°-Format. Auch panoramafoto.ch stellt schöne Photos zum Thema zur Schau.


    23. März 2006

    MP3-Dateien, welche in regelmässigen Abständen für den iPod erscheinen, sogenannte Podcasts, gibt es inzwischen zahlreich im Internet.

    Auch für das Lernen findet man vieles. Leider ist das Meiste in Englisch. So auch der Podcast von frenchpodclass.com. Dieser erscheint wöchentlich und wird von einem jungen Franzosen, der in den USA lebt, gemacht. Zwischendurch erscheint auch eine Video-Ausgabe.
    Man merkt zwar von der Qualität her, dass er dies nur aus Hobby macht. Doch er gibt sich wirklich Mühe und ein Reinhören lohnt sich auch, wenn man kein Englisch kann – auch wegen der vielen französischen Liedern.

    Kennst du noch andere Podcasts um Sprachen zu lernen? Lass es uns wissen und veröffentliche einen Kommentar.


    21. März 2006

    Bist du auf der Suche nach einer Lehrstelle? Dann ist die Webseite www.lehrstellenboerse.ch sehr zu empfehlen!

    Hier findest du offene Lehrstellen aus der ganzen Schweiz. Wähle einfach die gewünschte Branche aus (z.B. Computer), den Beruf (z.B. Informatiker) und die Region (z.B. Bern) und schon erscheint eine Liste mit Firmen die Lehrlinge ausbilden. Viel Erfolg!
    Lehrstellenbörse-Logo

    Kennst du noch weitere, ähnliche Webseiten? Dann ergänze sie hier bei den Kommentaren.


    20. März 2006

    Auch wenn ich Mindmaps nicht immer gerne habe, stellen sie eine gute Ergänzung zu Vocikärtchen (vgl. dazu auch Wörtli lernen mit Kärtchen und Karteikärtchen mit Excel) dar.

    Die Variante, ein Mindmap (was ist ein Mindmap?) aus dem Voci zu erstellen zahlt sich vor allem dann aus, wenn zu einem gewissen Thema viele Wörter gelernt werden sollen. So kann man mit diesen «Wörternetzwerken» ähnliche Bedeutungen graphisch ersichtlich machen. Auch Gegensätze lassen sich gut darstellen.

    Synonyme, also gleichbedeutende Wörter, zu lernen ist sehr wichtig für die Qualität des Ausdrucks in einer fremden (aber auch der eigenen) Sprache. Indem verschiedene Wörter für die gleiche Bedeutung gebraucht werden, wird die Sprache lebhafter und ist interessanter für den Leser.


    17. März 2006

    Dies ist bereits die zehnte Ausgabe von «Suchmaschinen-Spezial». Bei dieser Serie handelt es sich um Tests von verschiedenen Suchmaschinen mit Vergleichen und Anleitungen zum Suchen.

    Fragenstellen ist das zentrale bei der Suche nach «neuen» Informationen. Die Neugierde des Suchenden nimmt dabei eine wichtige Stellung ein. Die Neugierde treibt den Lernenden voran, hier meine ich aber nicht unbedingt den Lernenden, den man sich in der Schule vorstellt, etwas Neues kann man schliesslich auch im Alltag, in Diskussionen mit Leuten, beim Kochen und vielen weiteren Aktivitäten lernen.

    Jetzt möchte ich aber zurückkommen auf das ursprüngliche Thema, das Stellen von Fragen als zentralen Faktor bei der Suche nach neuen Informationen. Wenn man eine Weile lang Kindern mit ihren Eltern zuschaut, sieht man, dass diese jungen Menschen fortwährend Fragen stellen. Hauptsächlich W-Fragen wie beispielsweise wer, wieso, wann, was, wofür, wann, wo. Wenn man den ganzen Tag solche Fragen beantworten soll, kann dies sehr anstrengend sein, die Neugierde reicht bei den Kindern nämlich immer nochmals aus, ein weiteres «Wieso?» anzuhängen.

    Als Suchender sollte man sich genau diese Technik des Fragens als Trick nehmen. Um in ein praktisch unbekanntes Gebiet des Wissens Licht zu bringen, nützen genau diese W-Fragen, die wir als Kind noch als wichtiges Mittel zum Wissenserwerb angesehen haben. Bei der Suche – oder noch besser bevor Du die Seite Deiner präferierten Suchmaschine besuchst – solltest Du Dir genug Zeit für das Fragen einrechnen und auch darüber nachdenken, ob man sich die Frage nicht bereits selbst beantworten kann.

    Also kurz zum Schluss: Vor der Recherche sollte man sich genug Zeit zum Fragen lassen.