{"id":712,"date":"2016-10-20T06:55:48","date_gmt":"2016-10-20T05:55:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lernen-mit-spass.ch\/team\/weblog\/?p=712"},"modified":"2016-10-20T06:55:48","modified_gmt":"2016-10-20T05:55:48","slug":"von-gutenberg-zur-cloud-die-geschichte-des-drucks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lernen-mit-spass.ch\/blog\/von-gutenberg-zur-cloud-die-geschichte-des-drucks\/","title":{"rendered":"Von Gutenberg zur Cloud \u2013 die Geschichte des Drucks"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man heute ein Dokument ausdrucken will, ist das mit wenigen Handgriffen erledigt. Mit dem Smartphone oder dem Tablet kann man \u00fcbers Internet sogar auf Drucker zugreifen, die am anderen Ende der Welt stehen. Besonders f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende, die weit weg von ihrem B\u00fcro unterwegs sind, ist das nat\u00fcrlich sehr praktisch.<br \/>\nBis zu den heutigen M\u00f6glichkeiten hat der Druck eine lange und spannende Geschichte hinter sich. Die wichtigsten Meilensteine dieser Entwicklung wollen wir dir hier zeigen.<\/p>\n<p><strong>Die Anf\u00e4nge im 15. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>Gedanken in schriftlicher Form zu verbreiten war lange sehr m\u00fchsam und zeitaufw\u00e4ndig. Das galt besonders f\u00fcr B\u00fccher. Die mussten n\u00e4mlich von Hand abgeschrieben werden, wenn man sie vervielf\u00e4ltigen wollte. Das klassische Beispiel daf\u00fcr ist die Bibel, mit der M\u00f6nche in Kl\u00f6stern oft monatelang besch\u00e4ftigt waren. <\/p>\n<p>Zu dieser Zeit konnte zwar nur ein kleiner Teil der Bev\u00f6lkerung lesen, aber trotzdem wurden Wege gesucht, B\u00fccher und andere Dokumente leichter herzustellen. Gefunden wurde er schlie\u00dflich von Johannes Gutenberg. In dem von ihm entwickelten Verfahren war es erstmals m\u00f6glich, Buchstaben beweglich anzuordnen, also immer wieder andere Texte zu drucken, ohne spezielle Vorlagen daf\u00fcr herzustellen. Als das wichtigste Werk, das noch zu Lebzeiten Gutenbergs so gedruckt wurde, gilt auch hier die Bibel \u2013 sie war zur damaligen Zeit einfach mit Abstand das wichtigste Buch \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Gutenbergs Erfindung gilt als entscheidender Baustein f\u00fcr die folgende Entwicklung in Europa. Denn weil es nun viel leichter war, B\u00fccher zu verbreiten, wollten auch viel mehr Leute lesen lernen. Das blieb zwar zun\u00e4chst ein Privileg der wohlhabenderen Menschen; dennoch gilt der Buchdruck als wichtigste Erfindung des gesamten Jahrtausends, da sie den Weg zu einer Gesellschaft ebnete, in der schlussendlich jeder das Lesen lernen konnte.<\/p>\n<p><strong>Die Technisierung des Buchdrucks<\/strong><\/p>\n<p>Nun kommt ein gro\u00dfer Zeitsprung, und zwar bis in Jahr 1863, als William Bullock, ein amerikanischer Erfinder, die kurz zuvor entwickelte Rotationsdruckmaschine perfektionierte, indem er eine Endlospapierrolle hinzuf\u00fcgte. Zu dieser Zeit konnte auch die einfache Bev\u00f6lkerung zu gro\u00dfen Teilen schon lesen, so dass die Nachfrage nach B\u00fcchern und Zeitungen dementsprechend gro\u00df war.<\/p>\n<p>Mit Bullocks Erfindung war es nun m\u00f6glich, diese in Massen \u2013 und vor allem sehr schnell \u2013 zu produzieren. Vor allem f\u00fcr Zeitungsverlage war sie ein Segen, da die B\u00f6gen beidseitig bedruckt werden k\u00f6nnen. Pro Stunde schaffte die Maschine 12000 beidseitig bedruckte Seiten \u2013 eine ganz sch\u00f6n beeindruckende Zahl.<\/p>\n<p><strong>Drucker f\u00fcr daheim<\/strong><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Sprung ist nicht mehr ganz so weit: Denn in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts war der technische Fortschritt bereits so weit vorangeschritten, dass sich viele Haushalte einen Computer f\u00fcr daheim leisten konnten \u2013 und dazu passend auch Drucker. Anfangs waren das fast ausschlie\u00dflich Tintenstrahldrucker, die nach und nach von Laserdruckern abgel\u00f6st wurden. Trotzdem findet man sie bis heute sowohl in B\u00fcros als auch beim Privatgebrauch.<br \/>\nIm Jahr 1990 wurde das Internet auch au\u00dferhalb von Hochschulen zug\u00e4nglich \u2013 diese weltweite Vernetzung, ohne die man sich das Leben heute kaum noch vorstellen kann, gibt es also noch gar nicht so lange f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Da sie jedoch immer wichtiger wurde, lernten auch Drucker nach und nach, sie sich zu Nutze zu machen. W\u00e4hrend sie anfangs fest mit dem PC verbunden sein mussten, machte es die drahtlose Verbindung sp\u00e4ter m\u00f6glich, auch ohne Kabel auf Drucker zuzugreifen. Und mittlerweile sind wir so weit, dass man, wie anfangs beschrieben, auch dann drucken kann, wenn man ganz wo anders ist.<\/p>\n<p><strong>Mehr zur Geschichte des Drucks<\/strong><\/p>\n<p>Dieser kleine Exkurs in die Druckgeschichte ist nat\u00fcrlich l\u00e4ngst nicht vollst\u00e4ndig, da wir uns auf die allerwichtigsten Erfindungen konzentriert haben. Mehr \u00fcber verschiedene Entwicklungen, die den Buchdruck von Gutenberg bis heute mitgepr\u00e4gt haben, findet ihr auf <a href=\"https:\/\/www.tonerpartner.ch\/die-geschichte-des-druckers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser interessanten Website<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man heute ein Dokument ausdrucken will, ist das mit wenigen Handgriffen erledigt. Mit dem Smartphone oder dem Tablet kann man \u00fcbers Internet sogar auf Drucker zugreifen, die am anderen Ende der Welt stehen. Besonders f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende, die weit weg von ihrem B\u00fcro unterwegs sind, ist das nat\u00fcrlich sehr praktisch. 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