{"id":607,"date":"2015-02-06T12:01:29","date_gmt":"2015-02-06T11:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lernen-mit-spass.ch\/team\/weblog\/?p=607"},"modified":"2015-02-06T12:01:29","modified_gmt":"2015-02-06T11:01:29","slug":"gefahren-fur-kinder-im-internet-ausschalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lernen-mit-spass.ch\/blog\/gefahren-fur-kinder-im-internet-ausschalten\/","title":{"rendered":"Gefahren f\u00fcr Kinder im Internet ausschalten"},"content":{"rendered":"<p>Das Internet bietet unvergleichliche Chancen, gerade f\u00fcr Kinder. Es l\u00e4sst aber auch Gefahren bis ins Kinderzimmer vordringen, die zuvor auf die Au\u00dfenwelt beschr\u00e4nkt waren. Die klassischen Schutzmechanismen greifen hier nicht mehr, die virtuelle T\u00fcr des Internets durchl\u00f6chert den Schutz der nach au\u00dfen geschlossenen Wohnung. In der Schule und im Freizeitbereich sieht es \u00e4hnlich aus. Wie l\u00e4sst sich die verlorene Abgrenzung wieder zur\u00fcckgewinnen?<\/p>\n<p><strong>Welche Gefahren f\u00fcr Kinder lauern im Internet?<\/strong><\/p>\n<p>Die Gef\u00e4hrdungen im Internet unterscheiden sich im Prinzip nicht von denjenigen, die Kindern au\u00dferhalb der gesch\u00fctzten Wohnung, etwa auf dem Weg zur Schule begegnen. Ein scheinbar freundlicher Mensch spricht sie an und nutzt zum Beispiel die Neugier, das Mitgef\u00fchl oder den Stolz des Kindes aus, um es zu einer bestimmten Handlung zu bewegen, eventuell auch durch den Einsatz von Drohungen. Im Internet sind diese Gef\u00e4hrdungen aber noch subtiler, weil sich der Kontakt auf schriftliche Nachrichten, Bilder und vielleicht noch Videos beschr\u00e4nkt. Das l\u00e4sst der Phantasie mehr Spielraum als eine direkte Begegnung.<\/p>\n<p>Wie die Gefahren selbst, sind auch die Schutzma\u00dfnahmen im Internet prinzipiell die gleichen wie in der realen Welt. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen, in Ma\u00dfnahmen die<\/p>\n<p>&#8211; Gefahren fernhalten<br \/>\n&#8211; \u00fcber Risiken aufkl\u00e4ren<br \/>\n&#8211; aktive Bedrohungen erkennen<\/p>\n<p>Wie lassen sich diese Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Kindern im Internet umsetzen? Den Internetzugang vollst\u00e4ndig zu verweigern, ist keine gute Idee. Einerseits nimmt es den Kindern die M\u00f6glichkeit, den Umgang mit dem Medium Internet zu erlernen. Andererseits kann es nicht verhindern, dass sie zum Beispiel bei Freunden einen umso unkontrollierten Zugang zum Internet finden. Besser ist es da, nur den Zugriff auf potentiell sch\u00e4dliche Angebote zu sperren beziehungsweise nur wertvolle und hilfreiche Angebote zuzulassen. Diese beiden Strategien sind mit <a href=\"https:\/\/www.netzsieger.de\/k\/kinderschutzsoftware\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kinder- und Jugendschutzsoftware<\/a> realisierbar. Auf dem PC oder Mobilger\u00e4t installiert, erm\u00f6glichen diese Programme, Webseiten, Chatprogramme, Soziale Netzwerke, Online-Games und dergleichen zu filtern. Dabei unterscheiden sich die Systeme deutlich in Art und Umfang der Filterm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong>Nur eine Gesamtstrategie bietet optimalen Schutz<\/strong><\/p>\n<p>Die Pr\u00e4vention durch das Ausschalten sch\u00e4dlicher Internetangebote kann nur ein Teil eines wirksamen Kinderschutzes sein. Besonders das Filtern mit einer Blacklist, die nur bekannt gef\u00e4hrliche Inhalte ausblendet, bietet keine hundertprozentige Sicherheit, da neu entstehende Gefahren erst in die Liste aufgenommen werden m\u00fcssen. Auch wenn das der Hersteller selbst vornimmt, gibt es hier immer einen Zeitversatz. Trotzdem ist die Blacklist-Filterung f\u00fcr \u00e4ltere Kinder vorteilhaft, da sie ihnen eine gr\u00f6\u00dfere Freiheit gibt und dadurch den Anreiz verringert, den Schutz zu umgehen. J\u00fcngere Kinder sollten dagegen mittels einer Whitelist ausschlie\u00dflich Zugang zu erwiesenerma\u00dfen einwandfreien Angeboten erhalten, beispielsweise dem <a href=\"https:\/\/www.fragfinn.de\/kinderliste.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FragFINN-Netzwerk<\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch beim Whitelisting, das nur anerkannt positive Inhalte durchgehen l\u00e4sst, k\u00f6nnen Probleme auftauchen. So wird zum Beispiel die Online-Enzyklop\u00e4die Wikipedia auch an Schulen als Unterrichtsmaterial genutzt und das ist im Allgemeinen unproblematisch. Allerdings ist einerseits der neutrale Standpunkt der Artikel, aufgrund der Zusammensetzung der ehrenamtlich t\u00e4tigen Autorenschaft, in bestimmten Bereichen nicht immer garantiert. Andererseits kann es in weniger gefragten Themenbereichen gelegentlich zu obskuren Eintr\u00e4gen kommen. Da gleitet zum Beispiel ein Artikel \u00fcber einen einfachen technischen Gegenstand, wie einen Ring, der vielleicht f\u00fcr eine Hausaufgabe zu recherchieren w\u00e4re, unvermittelt in eine Diskussion fragw\u00fcrdiger Sexualpraktiken ab.<\/p>\n<p>Auch die Aufkl\u00e4rung und die Kontrolle m\u00fcssen daher eine wesentliche Rolle beim Schutz der Kinder vor Gefahren aus dem Internet spielen, aber dabei hilft die Kinderschutzsoftware ebenfalls. Erstens enthalten die Softwaresysteme in der Regel Informationssysteme wie eine FAQ und E-Mail-, Chat oder Telefonsupport. Zweitens bieten sie oft M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Monitoring der Internetaktivit\u00e4ten der Kinder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Internet bietet unvergleichliche Chancen, gerade f\u00fcr Kinder. Es l\u00e4sst aber auch Gefahren bis ins Kinderzimmer vordringen, die zuvor auf die Au\u00dfenwelt beschr\u00e4nkt waren. 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